Frauentragen

EINGESTELLT VON : Nahrmann Thomas | Abteilung Gemeindeentwicklung, Bistum Augsburg

Bei diesem Brauch des Frauentragens spielen verschiedene biblische Motive eine Rolle: Maria, die „guter Hoffnung“ ist, trägt das Kind in ihrem Schoß zu ihrer Verwandten Elisabeth, Maria und Josef sind unterwegs nach Bethlehem und suchen dort eine Herberge, die Hirten suchen in Bethlehem nach dem neugeborenen Kind. Auch die weihnachtliche Botschaft im Johannesevangelium kommt dabei zum Tragen: „Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ Joh 1,12.
So steht die vorweihnachtliche Zeit im Zeichen des Weges, des Aufbruchs und des Wanderns und der Begegnung. Wie in den zurückliegenden Jahren soll in unseren Pfarrgemeinden auch in diesem Jahr das adventliche Brauchtum des sog. Frauentragens geübt werden.
Dabei wird ein Bild der Mutter Gottes (eine Ikone) von einer Gastfamilie, die Maria bei sich aufgenommen hat, zur nächsten Familie gebracht.
Die Übergabe erfolgt gemäß den Schutzvorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus. Das Bild Mariens wird einfach an der Haustüre übergeben und verbleibt einen Tag oder mehrere Tage bei den „Herbergsleuten“ bis es zur nächsten Gastfamilie weiter gegeben wird.
Eine Vorlage für einen Hausgottesdienste zum Frauentragen ist oben als Download bereit gestellt.

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